Mercè

September 20, 2008

Wir haben sozusagen Glueck im Glueck gehabt und das Wochenende erwischt in der Barcelona sein groesstes Stadtfest (la merce) feiert. Seit gestern mit Trommeln und Pauken die Drachenkarawane ins Rathaus (wir nehmen an das es das war) eingezogen ist, gibt es auf jedem groesserem Platz Musik, Auffuehrungen etc pp.
Wir wissen also was wir tun, zumindest wo wir hingehen koennen, bevor wir Montag frueh in Richtung Heimat abheben. Solange saugen wir noch die nahezu brasillianischen Sambarhytmen und vor allem Sonnenenergie auf, die uns mindestens noch durch den kalten deutschen Herbst vielleicht sogar Winter bringen muss. Nicht auszudenken.
Naja solange noch zum Status. Wir beiden vom Glueck gesegneten Rucksackreisenden haben, dass sollte gesagt werden, auch gestern wieder ins schwarze getroffen. Auf dem Fussmarsch vom Bhf Richtung Hafen kamen wir an einer freundlich und guenstig dreinschauenden Pension vorbei. Inzwischen hat sich ihr Standort als ideal entpuppt. Wir wohnen direkt im historischen Zentrum des Megazentrums mit ungefaehr 500 Metern zum Wasser. Negativ koennte man den Standort nur bezeichnen, wenn man um 11 ins Bett gehen wollte. Bis mind. 4. Uhr besteht ohne ein erschoepfendes Tagespensum keine Chance ein Auge zu zu machen.
Diese Stadt lebt. Rund um die Uhr. Hierher werde ich auf jeden Fall mit mehr Zeit im Gepaeck zurueck kommen muessen. Selbst wenn man hier wohnt und viel Zeit hat braucht man fuer alles Sehenswuerdige wohl Jahre. Vielleicht schaff ichs das naechste mal in einer Woche. Vielleicht hab ich auch noch mehr zeit.. ??
Unseren vorletzten Tag haben wir zum Flanieren, Shoppen und Besichtigen genutzt. Auch am Strand haben wir kurz geschlafen bevor es um vier Uhr Zeit fuers Fruehstueck wurde.
Heute werden wir wohl etwas vorschlafen, darauf stelle ich mich gerade schon wieder ein. Damit passen wir uns ausgezeichnet dem Rhytmus des Durchnittsspaniers an und ich fuehl mich wirklich wohl dabei.

Bilder aus Barcelona gibts beim naechsten mal. Ich hab die Kamera zu Hause vergessen (hoffentlich) und nur den Stick dabei. Solange gibts noch ein paar Erinnerungen an Granada

 

 

Robert hat jetzt einen Blog des Hostels eingerichtet und wir werden so schnell als moeglich verlinken ;)

Versackt in Granada…

September 18, 2008

liebe freunde, wenn ihr mal so richtig versacken wollt und ein paar schoene tage in der sonne verbringen wollt – kommt nach granada. 60.000 Stundenten praegen hier den lebensstil. hier ist alles mucho tranquillo…:-)

wollten wir urspruenglich nur 2 naechte bleiben sind es nun 4 geworden – es war einfach nicht moeglich nach einer ordentlichen botellon (so nennt man das wenn man sich bier an der bude kauft und sich drausen zusammen mit anderen hinsetzt) morgens aufzustehen und weiter zu reisen. erst recht nicht seid dem wir auf diesem weg die hier illegal lebenden senegalesen kennengelernt haben, die zwar kein geld dafuer aber maechtig „spass inne backen“ haben. Mit ihnen als „fuehrer“ findet man immer noch einen club in dem man umsonst reinkommt, was den abend in der regel eher verlaengerte… Ich habe selten mit „fremden“ menschen so viel spass gehabt – als europaer muessen wir uns schaemen, dass wir diesen liebenswerten und offenen menschen keine chance zu einem „normalen“ leben geben: Fight Fortress Europe – Kein Mensch ist illegal!

heute nacht gehts weiter nach barcelona – die letzten beiden tage geniessen. bis zum naechsten blogeintrag vertreibt euch doch die zeit mit meinem flickr-album „StreetArt_Granada_2008″…leider konnte ich nur 100 MB uplowden…:-(

http://www.flickr.com/photos/30532412@N05/

man sieht sich jk

Like every time we are very lucky with our place to stay.
Oh Viko, I think you would realy love to be with us right now. We are living in an old house in the very center of Granada. Its soo nice, or „nass“ how Ross would say. But first things first.

We left Casablanca on Saturday, as I wrote. Our trip to Granada: That was firstly our destination, began on 6.00 with the train to Tanger and was very struggeling. So we decided after our ship (and we took nearby obviously not the wright one) on the See of Gibraltar to stay in Algaciras.
The last train was gone so anyway.

We slept in Algaciras, which is I have to admit a very very beautiful city and restarted on early Sunday morning.
On our way to Granada we drove to the beautiful countrysides. Firstly we pass nice palm fringed read brown grounded fields which we got to know during our trip to Marokko very well. Elongside some rivers and mountains we passed cute little spanish towns in the heard of Andalucia. The last 2 hours on that ride we went throgh olive fields - plantations without borders. Endless. Millions of trees. You have to do that!
I think its one of the best ways to see the real spanish country. If I were a bird, I would fly to Andalucia. It is still up to 35 degrees during the mid of the day.. you can t imagine.

So, times is runnig fast…. By accident we met Robert in Granada a German Erasmus student beginnig his year outward. He guides us to an estimated 400 or even more year old house in the very center of Granada! Its silent and lovely common with two aureoles to sit or do laundry ;-)

Anyway. The pics will speak their own language. Here we get to know either more people with different nationalities. All of them are excited about doing bottillion.
On the second pic you can see our hungarian friend and Robert.

Greetings and thanks to Inès and Hayar at this point as well.

Tomorrow will will rent some
motorbikes and explore the country. During next night than we are going to take the bus or train to our penultimate station. 

Best wishes from Granada
Jens

Casablanca..

September 12, 2008


wie es lebt und stinkt.
Je nachdem, ob Euch schmutzige Staedte voller Armut und Gestank weniger ausmachen oder mehr, wuerde ich Casablanca mehr oder weniger empfehlen. Eine Reise Wert ist die Stadt trotzdem, gerade weil hier so viel Elend, so viel einfaches und tristes Leben als auch so viel Entwicklung mit Geld und partiell westlicher Kultur zusammentreffen.
Dabei sah hier frueher alles einmal ganz anders aus. Ein Drittel der Bevoelkerung von Casa lebt in den Slums der Vororte und McDonalds koennen sich nur Touristen und Reiche leisten.
In den 50er Jahren muss die Stadt geblueht haben. Als Hauptstadt unter franzoesischem Protektorat wurden grosse Haeusser und breite Strassen gebaut. Die Stadt gleicht einer franzoesischen Metropole. Seit dieser Zeit jedoch scheint die Zeit still gestanden zu sein. Die Entwicklung laesst sich meiner Meinung nach nur am Verfall, der Aenderung der Strassennamen vom frz. ins arabische und an der riesigen Moschee ablesen, die vor 15 Jahren gebaut wurde. Es ist eine blebte Geisterstadt, die einst grossartig gewesen sein muss; Justus mag da anderer Meinung sein, aber ich bin auch froh, dass wir morgen wieder zurueck nach Europa reisen.
Das Ziel ist Granda und wir werden wohl den ganzen Tag unterwegs sein.

Auf dem Bild kann man ûebrigens Viko sehen, einen liebenswerten Slovenen, der uns die vergangenen vier Tage begleitet und auch mit uns in Marrakesh und Eussauria zusammen gewohnt hat:
Auch Ross aus Neuseeland und spaeter einige andere waren mit von der Partie, mit auf der Party, mit der wir uns stilsicher voneinander verabschieded haben.

::dreimal Ladenschluss und eine Dorfschreierin, die uns in frz respektlosigkeit attestiert hat. Wir mussten abreisen, dass hat wohl die ganze Stadt gehoert :] ::::

Ramadan in Marokko

September 10, 2008

Actually I m not in that costitution to write a large message. Even not in english. But I hope we ve got some more english readers. At least two = Jaqueline and Susie from the states =.

We met them on the airport in marrakesh, while we were waiting for that bus in , how to say, that completely other world. Now jaqueline I try to upload our photo later.

This picture we shot in the middle of a wide stinky place with strange persons, apes fire and after a 1 and a half … sorry for my writing, but i do nt find any ohter keys on that fuckin keyboard.
So after 1 and a half hour of a confused arrival in a city without housenumbers and with covered streets.

If I would know how the city, we live in for about three days now is called I would write it down. Something like eurasia. Anyway its on the atlantik coast and we will leave tomorrow, as I think to Casablanca.

I would love to have a faster Internet connection. If so, back again in Spain. I try to upload some more stuff

Best

Jens

so hier meine kurze eindrucksvermittlung.. 

1. nach der anstrengenden reise gab es nur noch was zu essen und dann ab ins bett. Dabei kam noch kein grosses heimweh auf, denn die vereinheitlichung des geschmacks schreitet voran und auch in Spanien gibt es jetzt – LIDL! Ein gefundenes fressen fuer die kulturpessimisten unter euch..:-) 

2. tag zwei begann mit dem ganzen turri zeug. mit einer free tour http://www.neweuropetours.eu/ (die uebrigens zu empfehlen ist) entdeckten wir die touristischen hot spots in madrid. danach war erst nal erholung – also schlafen angesagt. am abend oder besser in der nacht ging es wieder los. irgenwie kann  man sich das gefuehl nicht verkneifen, dass der durchschnittliche spanier das arbeiten nicht so sehr mag. darum ist er tagsueber nicht zu sehen und wird erst in der nacht aktiv – dann aber richtig. diese stadt lebt nachts und wer sich immer schon gefragt hat, wieso man nicht auch das verhaeltnis von tag und nacht umkehren kann hat hier die moeglichkeit es zu versuchen.  

3. getreu dem motto „eine stadt muss man zu fuss erleben“ sind wir gestern eigentlich nut gelaufen und haben dabei ziemliche strecken zurueck gelegt.  Hier konnte ich einen haufen richtig schicke  street art  sachen fotografieren. Viele bilder aber auch die kleinen, feinen sachen wie, aufkleber schablonben und einige gute tags. und wenn ich die bilder von meinem handy bekomme werdet ihr sie sehen   

Tag drei also: heute geht es weiter nach marakesch! Gegen sieben sollten wir da sein. ma gucken wie es dort wird und ob es dort auch einen LIDL gibt.

Ihr werdet es erfahren..bis dahin 

jk 

was die kanntschen fragen angeht: ich bin derzeit noch dabei den unterschied zwischen hoffen und wuenschen zu ergruenden…

Impression

September 7, 2008

Mein erster Artikel musste leider etwas auf sich warten.
Denn wie auch Justus ist mir nicht daran gelegen in den 18 Tagen „Urlaub zu machen“.
Redewendungen wie diese, oder wie „die Seele baumeln lassen“, „mal nicht jeden Groschen zweimal umdrehen“, oder „mal ein Baellchen Eis mehr goennen“ passen offensichtlich nicht.

Wir haben uns inzwischen ganz gut in der Community der Traveller eingelebt. Hier in Madrid finden sie sich in Hostels und bei den kostenlosen Stadtfuehrungen, bei denen der Guide allein durch Tips bezahlt wird, zusammen. In unserem zugegebenermassen sehr geilen Hostel trifft man Leute aus den USA, Australien, Italien, Brasilien, Argentinien und anderen Laendern. Dabei bemittleide ich die englischsprachigen Traveller am Meissten. Fuer die ist Europa – natuerlich immer das groesste – und sie haben als einzige keine eigene Sprache. Sie sprechen die Sprache, die alle sprechen.
Aber darauf wollte ich ja gar nicht hinaus. Wie Justus glaube ich schon geschrieben hat, heisst unser Hostel, dass viel zentraler kaum sein koennte (es liegt ungefaehr 350 Meter vom geografischen und gedanklichen Mittelpunkt Madrids entfernt, dem Placa del Sol) Las MUsas und ist gerade neu renoviert. Der Name ist Programm , denn ueberall an den Waenden finden sich grosse Bilder mit abstrakt und weniger abstrakt gezeichneten, offensichtlich promiskuiden, nackten und „teilweise“ nackten Frauen. Sehr geil. Wie ueberhaupt alles was hier drinnen oder draussen an die Waende geschmiert wird.
Vielleicht sollte ich mal ein Bild davon einstellen…

Wir haben gerade ausgecheckt und werden uns gleich auf den Weg nach Marrokko machen. Madrid hab ich auf jeden Fall lieben gelernt. Es hat mich gestern erwischt, waehrend wir zum ueber 2000 Zimmer starken Schloss gelaufen sind. Wuerde jederzeit wieder her kommen. Ich liebe Land und Leute. Die leben auf der Strasse. Dass kann man auch wenn es immer warm ist und die Buergersteige gross genug sind.
Es ist also noch immer ein Unterschied zu erkennen. Obwohl wir in Ikea Betten geschlafen und aus Ikea Tassen getrunken haben, obwohl wir im H&M und Lidl einkaufen waren und jeden Tag Emails checken konnten. Den Unterschied machen das Land und die Leute.

So ich muss fruehstuecken
VG Jens

Angekommen!

September 5, 2008

Die 1 habe ich mal vergessen…:-)

Nach einem 13 Stunden Trip mit Bahn, Bus, Flieger und Metro haben wir nach einem vergeblichen Anlauf und einem ordentlichen fussmarsch schliesslich unsere erste Bleibe in Madrid gefunden. Schoen hier, sehr schoen!

http://www.lasmusasresidence.com/ …:-)

Nun gehts los die Stadt erkunden und Fotos schiessen… dann gibts auch was zu sehen!

bis dahin jk

2

September 3, 2008

bSo  nun sind es nur noch zwei Tage, zwei Tage bis ich in der warmen, milden Sonnen Spaniens meine Tapas zu mir nehme, zwei Tage bis gut 2.000 Kilometer zwischen mir und meinem Arbeitsplatz liegen, zwei Tage bis ihr hier neidvoll meine Urlaubseindrücke verfolgen könnt – zwei!

Da ich diesen Text gerade vom Büro aus schreibe muss ich mich etwas beeilen…

Ihr hört von mir jk

3

September 2, 2008

Noch drei Tage Arbeiten, noch drei Tage früh aufstehen, noch drei Tage Zeit, den Urlaub wenigstens etwas vorzubereiten, noch drei Tage – drei!

Gaubt mir – es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man bald Urlaub hat! Auf jeden Fall ein besseres als zu wissen, dass man gerade Urlaub hatte…:-)

Wie auch immer – es gibt viel zu tun (insbesondere, wenn man im Büro sitzen muss).

In diesem Sinne euer (noch sehr fleißiger)

jk